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Tschüss Funkturm! Hallo Seebrücke!

Berlin im Februar. Der Himmel ist seit Tagen kreidegrau. Kurz sind die Tage. Es ist gerade einmal Viertel nach drei, und schon zieht die Dunkelheit auf. Rainer und ich stapfen langsam die Stufen der U-Bahnstation Vinetastraße hinauf. Noch fünf Minuten Fußweg, dann sind wir Zuhause. Der eiskalte Ostwind faucht uns entgegen. Rainer zieht den Kragen seines Mantels ein Stückchen höher und sagt: „Es ist höchste Zeit, dass wir wieder nach Usedom ins Baltic Hotel fahren.“

Ich antworte: „Du hast recht. Lass uns am besten gleich buchen, wenn wir heimgekommen sind. Dann machen wir es uns bald in der muckelig-warmen Bernsteintherme gemütlich.“ Rainer nickt und berlinert: „Ditt wird uns juttuen, wa?!“ Uns erfasst eine starke Böe. Eine alte Plastiktüte weht, gefolgt von ein wenig braunem Laub, an uns vorüber. Rainer lächelt nur. Ich ebenso. Auf einmal macht uns unser Berlin im Winter nicht mehr viel aus. Denn der Gedanke, dass wir schon bald die Koffer packen und ganz entspannt mit dem Zug bis nach Zinnowitz fahren, wärmt uns durch und durch.

In unserer Alt-Berliner Wohnung angekommen, gönnen wir uns erst einmal einen wärmenden Orangen-Ingwer-Tee. Dann klappe ich den Laptop auf, mit dem ich dank ausführlicher Einweisung durch Tochter Julia wunderbar zurechtkomme. Auf der Homepage des Baltic Hotels legen Rainer und ich den Zeitraum für unsere Auszeit vom hauptstädtischen Schmuddelwetter fest. Wir buchen „Halbpension PLUS“. So wie immer. Einige der vielen Vorzüge: jeden Tag ein leckeres Frühstück, ein Snack am Mittag und ein Abendessen vom reichhaltigen Buffet im Restaurant Andersen ́s. Auch Getränke – wie Softdrinks, Säfte und Wasser – sind zu den Mahlzeiten im Buchungspreis mitenthalten.

Gleiches gilt für den Eintritt in die Bernsteintherme, auf die wir uns gerade im Winterurlaub besonders freuen. Dort starten Rainer und ich häufig mit ein wenig Frühsport im Aqua-Gymnastik-Kurs in den Tag. Manchmal ziehen wir auch einfach ein paar Bahnen im Meerwasserbecken. Danach schmeckt das Frühstück gleich doppelt so gut! Entspannung pur finden wir jedes Mal im 32 Grad warmen Thermalbecken, insbesondere nach einem langen Spaziergang am Strand oder entlang der schmucken Promenade, an der sich das Baltic Hotel unmittelbar befindet.

„Endlich Urlaub. Endlich in der Therme entspannen. Endlich nicht den Kochlöffel schwingen müssen“, freue ich mich lauthals als unsere Online-Buchung unter Dach und Fach ist. Rainer lacht und sagt: „In unserer Zweitwohnung mit Meerblick lassen wir uns immer bekochen, wa?!“ Dann drückt er mir einen dicken Schmatzer auf. Vorfreude ist etwas Wunderbares.

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